Die Haydn-Frage der Woche (2)

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Was steckt hinter der Bezeichnung Missa Cellensis bzw. Mariazeller Messe? Der Zusatz Cellensis kommt vom lateinischen Cella = Zelle. Damit sind die Mönchszellen gemeint, die das Stift St. Lambrecht im Jahre 1103 im Gebiet um Mariazell in der Steiermark gegründet hatte. Aus diesen ehemals kleinen Mönchszellen ist dann im Laufe der Jahrhunderte eine bedeutende Wallfahrtskirche geworden. Die römisch-katholische Basilika von Mariazell ist der wichtigste Wallfahrtsort in Österreich und einer der wichtigsten Europas. In dem im 12. Jahrhundert gegründeten Gnadenort wird seit dem Mittelalter ein hölzernes Gnadenbild der Gottesmutter Maria verehrt. Um ihre Hilfe zu erbitten, pilgerten auch Mitglieder des Hauses Lesen Sie mehr …

Die Haydn-Frage der Woche (1)

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Lesen Sie in den nächsten Wochen bis zu unserem Konzert regelmäßig Interessantes und Wissenswertes über „unser“ aktuelles Werk, den Komponisten und seine Zeitgenossen! Immer wieder tauchen im Chor Fragen dazu auf, die Enrico Trummer aus dem Stegreif kompetent während der Proben beantwortet. Mit der „Haydn-Frage der Woche“ können auch Sie dabei sein und ihr Haydn-Wissen ergänzen! Etwas verwirrend für manchen Konzertbesucher oder Ausführenden ist die Tatsache, dass Haydns berühmte „Cäcilien-Messe“ auch als „Große Mariazeller Messe“ oder gar als „Missa Cellensis“ bezeichnet wird. Wie kommt es denn zu den verschiedenen Titeln dieser berühmten und wunderschönen Messe von Joseph Haydn? Tatsächlich kam bei Lesen Sie mehr …

Sommerkonzert 2017 wird klassisch

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Nachdem bei unseren letzten beiden Konzerten die „zeitgemäße“ Chormusik von Karl Jenkins und Martin Palmeri im Zentrum unserer Programme stand, wendet sich der Chor beim diesjährigen Sommerkonzert wieder dem klassischen Repertoire zu. Dabei fiel die Wahl auf Joseph Haydn, der mit seinen insgesamt 14 Messen, drei großen Oratorien und diversen kleineren geistlichen Werken auch im Bereich der Sakral-Musik ein bedeutendes Schaffen hinterlassen hat. In seinen Sommerkonzerten zwischen 2001 und 2006 brachte der Chor in einem Zyklus sechs späte, chorsinfonische Messen des österreichischen Komponisten zu Gehör. Zum letzten Mal setzten sich die Sänger und Sängerinnen bei der Aufführung der Schöpfung im Weihnachtskonzert 2010 intensiv Lesen Sie mehr …