SOC barockt wieder mit Händel

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Bereits im Weihnachtskonzert 2008 widmete sich der Stuttgarter Oratorienchor Händels „Messias“. Die damalige Aufführung umfasste das komplette Oratorium und wurde in deutscher Sprache im Beethovensaal der Liederhalle mit über 90 Sängerinnen und Sängern gesungen – wahrlich ein großes und großartiges Konzert!

Nachdem der Stuttgarter Oratorienchor in der Adventszeit 2014 wieder einmal ein barockes Konzert veranstaltete und darin der erste Teil des „Messiah“ (Verheißung und Geburt Jesu) in englischer Sprache vorkam, setzte der musikalische Leiter Enrico Trummer die Teile II (Passion und Auferstehung Jesu) und III (Wiederkunft/ Erlösung) schließlich für den Palmsonntag 2018 auf den Konzertplan. Er folgte und folgt damit der Aufführungspraxis von Georg Friedrich Händel, der sich selbstverständlich an den Inhalten des Werkes orientierte.

Auch im ersten Konzert des neuen Jahres wird der Chor Händels berühmtestes Oratorium in der englischen Originalfassung singen. Dass dieser Text für deutsche Sänger und Sängerinnen eine besondere Herausforderung darstellt und besonderer Übung bedarf, versteht sich von selbst… Da wir erst am 5. Januar 2018 mit der Werkserarbeitung begonnen haben, ist es für neue Chorsänger und -sängerinnen noch gut möglich, in die Probenarbeit einzusteigen. Nehmen Sie bei Interesse gerne Kontakt mit uns auf!

Händel oder Handel?

George Frideric Handel wird in England als englischer Komponist betrachtet. Das mag uns Deutschen merkwürdig erscheinen. Wenn man jedoch Händels Biografie näher kennt, ist diese Sichtweise durchaus nachvollziehbar. Das Autograph des „Messiah“ wird in der British Library (britische Nationalbibliothek) aufbewahrt und für die Nachwelt erhalten. Mit Hilfe der heutigen Technik können wir darin herumblättern, ohne dass die 276 Jahre alte handschriftliche Partitur Schaden nimmt. Begeben Sie sich mit den goldenen/ farbigen Links auf verschiedene Entdeckungsreisen und erfahren mehr über den Komponisten (Bildreihe), das Werk und uns.