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Ein Klassik-Crossover-Welterfolg
2008 legte der Waliser Karl Jenkins eine faszinierende und im besten Sinne „zeitgemäße“ Vertonung des mittelalterlichen Gedichts vor. Sie zählt mittlerweile zu den weltweit am häufigsten aufgeführten Werken. Die Gründe für diesen Erfolg sind vielfältig.
Musikalisch erreicht Jenkins sein Publikum durch seinen unverwechselbaren Stil, der die Grenzen zwischen den Genres mühelos überwindet. Klassische und sinfonische Elemente verbinden sich mit Anklängen an Pop, Folklore, Filmmusik und zeitgenössischen Strömungen bis hin zu interkulturell gefärbten, teilweise orientalischen Klangerlebnissen, die einen großen Zuhörerkreis ansprechen.
Inhaltlich bereichert Jenkins die traditionelle Textvorlage mit eigenen oder assoziierenden Texten. Sie stellen das Thema einer leidenden Mutter aus dem engen christlichen Kontext in einen überreligiösen, aktuellen Zusammenhang. Außerdem werden in einzelnen Nummern dieses Werks historische Verbindungen hergestellt. Sie reichen vom Gilgamesch-Epos über Texte des persischen Mystikers Jalal al-Din Rumi aus dem 13. Jahrhundert, für den Trauer und Leid ein zentraler Aspekt war. Neben dem lateinischen Original-Text werden auch andere Sprachen eingesetzt. Der Bogen spannt sich vom Englischen, Hebräischen, Griechischen bis zum Aramäischen, der damit einen interkulturellen, historisch assoziierenden Raum durchmisst.

Zur Einstimmung des Abends erklingt das berühmte Adagio for Strings von Samuel Barber, welches die Hörer der britischen BBC einmal zum „traurigsten Musikstück aller Zeiten“ gewählt hatten.


